Mietkaution

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Mietrecht Carsten Wilke vertritt Sie auch im  Zusammenhang mit Streitigkeiten über die Kaution im Mietrecht (Mietkaution). Im Rahmen der Kaution ist die Barkaution die häufigste Form der  Sicherheitsleistung des Mieters. Die Mietkaution dient der Sicherung aller künftigen Ansprüche des Vermieters aus dem Mietverhältnis. Umfasst sind also  Mietrückstände, Nebenkostennachzahlungen oder auch Schäden an der Mietsache. Eine Kaution kann nur aufgrund einer vertraglichen Vereinbarung gefordert  werden. Der Anspruch des Vermieters auf die Kaution verjährt in der regelmäßigen 3-   jährigen Verjährungsfrist. Die Sicherheitsleistung des Mieters darf höchstens das Dreifache der auf einen  Monat entfallenden Miete ohne die Nebenkostenvorauszahlung /-pauschale  betragen. Bleibt die Kaution aus, kann der Vermieter auf Erfüllung klagen. Zur fristlosen  Kündigung ist der Vermieter von Wohnraum allein hierdurch nicht berechtigt.  Anders kann dies bei gewerblichen Mietverhältnissen nach einer Abmahnung sein. Die Barkaution ist vom Vermieter getrennt von seinem Vermögen anzulegen. Die Zinseinnahmen aus der Kaution, stehen dem Mieter zu. Während eines noch laufenden Mietverhältnisses darf der Vermieter die Kaution  nur aufbrauchen, wenn seine Forderung rechtskräftig festgestellt, unangreifbar  oder unstreitig ist. In diesem Fall steht dem Vermieter der  Wiederauffüllungsanspruch auch noch nach Beendigung des Mietverhältnisses zu. Zur Abrechnung der Kaution ist der Vermieter erst nach Beendigung des  Mietverhältnisses verpflichtet. Die Frist zur Abrechnung liegt zwischen 3 und 6  Monaten. Für die Durchsetzung der Ansprüche im Zusammenhang mit der Mietkaution ist die  Beauftragung eines Rechtsanwalts / Fachanwalts zu empfehlen.
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Mietkaution

Rechtsanwalt und Fachanwalt für  Mietrecht Carsten Wilke vertritt  Sie auch im Zusammenhang mit  Streitigkeiten über die Kaution im  Mietrecht (Mietkaution).  Im Rahmen der Kaution ist die Barkaution die häufigste Form  der Sicherheitsleistung des Mieters. Die Mietkaution dient  der Sicherung aller künftigen Ansprüche des Vermieters aus  dem Mietverhältnis. Umfasst sind also Mietrückstände,  Nebenkostennachzahlungen oder auch Schäden an der  Mietsache. Eine Kaution kann nur aufgrund einer vertraglichen  Vereinbarung gefordert werden. Der Anspruch des Vermieters auf die Kaution verjährt in der  regelmäßigen 3-jährigen Verjährungsfrist.  Die Sicherheitsleistung des Mieters darf höchstens das  Dreifache der auf einen Monat entfallenden Miete ohne die  Nebenkostenvorauszahlung /-pauschale betragen.  Bleibt die Kaution aus, kann der Vermieter auf Erfüllung  klagen. Zur fristlosen Kündigung ist der Vermieter von  Wohnraum allein hierdurch nicht berechtigt. Anders kann  dies bei gewerblichen Mietverhältnissen nach einer  Abmahnung sein.  Die Barkaution ist vom Vermieter getrennt von seinem  Vermögen anzulegen.  Die Zinseinnahmen aus der Kaution, stehen dem Mieter zu.  Während eines noch laufenden Mietverhältnisses darf der  Vermieter die Kaution nur aufbrauchen, wenn seine  Forderung rechtskräftig festgestellt, unangreifbar oder  unstreitig ist. In diesem Fall steht dem Vermieter der  Wiederauffüllungsanspruch auch noch nach Beendigung des  Mietverhältnisses zu.  Zur Abrechnung der Kaution ist der Vermieter erst nach  Beendigung des Mietverhältnisses verpflichtet. Die Frist zur  Abrechnung liegt zwischen 3 und 6 Monaten.  Für die Durchsetzung der Ansprüche im Zusammenhang mit  der Mietkaution ist die Beauftragung eines Rechtsanwalts /  Fachanwalts zu empfehlen.