Was ist ein Notar?

  Dem Notar sind als unabhängigem Träger eines öffentlichen Amtes hoheitliche  Befugnisse zur vorsorgenden Rechtspflege in Deutschland übertragen. Der Notar  wird vom Staat ernannt. Zu Notaren dürfen nur besonders qualifizierte und  erfahrene Juristen bestellt werden. In Hessen und verschiedenen anderen  Bundesländern werden die Notaraufgaben von Rechtsanwälten wahrgenommen,  die zu Notaren ernannt sind. Der Notar errichtet Urkunden, die bindende Beweiskraft haben und unmittelbar  vollstreckbar sind. Notarielle Urkunden sind also Vollstreckungstitel, aus denen die Zwangsvollstreckung wie aus einem gerichtlichen Urteil möglich ist. Dadurch  werden den Beteiligten bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche zeit- und  kostenintensive Gerichtsverfahren erspart. Die vorsorgende Rechtspflege durch den Notar dient dem Schutz unerfahrener  Beteiligter vor rechtlicher Benachteiligung durch umfangreiche  Aufklärungspflichten und gewährleistet Rechts- und Beweissicherheit zugunsten  aller Beteiligten.  Nur durch die Beurkundung eines Vertrages durch einen Notar kommt im Falle  eines Beurkundungserfordernisses ein rechtswirksamer Vertrag zustande. Ohne  eine Beurkundung des Vertrages durch einen Notar ist ein solcher Vertrag also  nichtig und damit unwirksam. Der Notar unterliegt der strengen Schweigepflicht, so dass auch Vertrauliches mit  ihm besprochen werden kann. Er ist verpflichtet, auch seine Mitarbeiter zu  strengster Vertraulichkeit zu verpflichten. Die Amtsführung des Notars ist hauptsächlich geregelt in der Bundesnotarordnung  und im Beurkundungsgesetz.
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Was ist ein

Notar?

  Dem Notar sind als unabhängigem  Träger eines öffentlichen Amtes hoheitliche Befugnisse zur  vorsorgenden Rechtspflege in Deutschland übertragen. Der  Notar wird vom Staat ernannt. Zu Notaren dürfen nur  besonders qualifizierte und erfahrene Juristen bestellt  werden. In Hessen und verschiedenen anderen  Bundesländern werden die Notaraufgaben von  Rechtsanwälten wahrgenommen, die zu Notaren ernannt  sind.  Der Notar errichtet Urkunden, die bindende Beweiskraft  haben und unmittelbar vollstreckbar sind. Notarielle  Urkunden sind also Vollstreckungstitel, aus denen die  Zwangsvollstreckung wie aus einem gerichtlichen Urteil  möglich ist. Dadurch werden den Beteiligten bei der  Durchsetzung ihrer Ansprüche zeit- und kostenintensive  Gerichtsverfahren erspart. Die vorsorgende Rechtspflege durch den Notar dient dem  Schutz unerfahrener Beteiligter vor rechtlicher  Benachteiligung durch umfangreiche Aufklärungspflichten  und gewährleistet Rechts- und Beweissicherheit zugunsten  aller Beteiligten.  Nur durch die Beurkundung eines Vertrages durch einen  Notar kommt im Falle eines Beurkundungserfordernisses ein  rechtswirksamer Vertrag zustande. Ohne eine Beurkundung  des Vertrages durch einen Notar ist ein solcher Vertrag also  nichtig und damit unwirksam.  Der Notar unterliegt der strengen Schweigepflicht, so dass  auch Vertrauliches mit ihm besprochen werden kann. Er ist  verpflichtet, auch seine Mitarbeiter zu strengster  Vertraulichkeit zu verpflichten. Die Amtsführung des Notars ist hauptsächlich geregelt in der  Bundesnotarordnung und im Beurkundungsgesetz.